Eichenau Kunst: Die vielen Farben der Blumen
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Erinnerung an Niki de Saint Phalle: Bunter Frauentorso in der Ausstellung.(Foto: Carmen Voxbrunner)
Ausstellung, Musik, Kunsthandwerk: Das Eichenauer Kulturfestival unter dem Motto Flower Power lockt etwa 1000 Besucherinnen und Besucher an.
Von Konstantin Hadzi-Vukovic, Eichenau
Es ist eine Veranstaltung, die in Eichenau bis jetzt wahrlich nicht seinesgleichen gehabt hat. "Wir haben alles gemeinschaftlich gemacht", sagt Steffi Möllers, Vorsitzende des Eichenauer Kulturvereins. Das mache den Kulturverein aus. Etwa 1000 Besucherinnen und Besucher sind es, die am vergangenen Wochenende an zwei Tagen zum Eichenauer Kulturfestival in und an der Tennishalle Eichenau erscheinen - trotz der enormen Hitze. Über 60 Kunstschaffende - die meisten aus dem Landkreis - sind es, die ihre Kunst ausstellen und verkaufen. Zwölf Stunden Livemusik machen auf einer kleinen Bühne Stimmung. Eine Mitmalaktion für Erwachsene und die Kleinen regt an, sich selbst künstlerisch zu verwirklichen. Das Motto überall erkennbar: Flowers.
Bunte Girlanden verzieren die verschiedenen Stände. Am Getränkestand stehen einige Besucher und suchen Kühlung bei einem erfrischenden Spezi oder einem Radler. Das Brucker Netz verkauft Pommes, Bratwürste und Speiseeis. "Es ist das erste Kulturfestival in Eichenau von so einer Größe", sagt Miriam Pietrangeli, Pressesprecherin des Kulturvereins. Aufgrund der Kooperation mit dem Flower-Power-Festival in München habe man sich für das Thema Blumen entschieden. So steht auch die Kunstausstellung komplett im Zeichen des Mottos.
Bilder von Blumen dominieren die Kunstausstellung in der Tennishalle.(Foto: Carmen Voxbrunner)
In der Tennishalle ergreift einen sofort ein entspanntes Ambiente. Umgeben von Bildern, Fotografien und Installationen sitzt auf dem Boden die Künstlerin Christa Geiger. Die studierte Malerin spielt auf einer Handpan und entlockt dem Blechklanginstrument einige ruhige Töne. Sie habe sich das Spielen auf diesem Instrument selbst beigebracht. "Es ist ein Improvisationsinstrument. Es geht viel darum sich einfach auszuprobieren", sagt sie.
Um sie herum blitzen beim Umschauen überall Blumen auf: So gibt es Fotografien und Nahaufnahmen von Blumen. Miriam Pietrangeli hat auch zur Ausstellung ein Bild beigesteuert. In Acryltechnik hat sie ein abstraktes Bild einer Blume gemalt. "Das Bild soll im Auge des Betrachters liegen", sagt sie. So sei im Gemälde erkennbar, was es sei, aber die Abstraktion sei ihr wichtig. "Kunst begleitet mich mein ganzes Leben", sagt Pietrangeli. Sie schreibt für die Kulturwoche Gilching über Kultur und Kunst.
Improvisation: Christa Geiger spielt auf einer Handpan.(Foto: Carmen Voxbrunner)
Die Eichenauer Kulturszene darf natürlich nicht fehlen. Das Kunstareal Eichenau, das ein eigenes Atelier aufgebaut hat, stellt einige Stücke aus. Besonders raffiniert gemacht ist das Werk "Entwurf für einen Blumengarten" von Michael Gumtau. Aus geerbten Seidenkrawatten hat er auf originelle Art und Weise ein blumenartiges Kunstwerk zusammengeschnitten. "Es ist sehr schön, dass sich was in dieser Schlafstadt tut", sagt der ehemalige Geograf und Künstler. Im Atelier arbeiten er und sieben weitere Kunstschaffende und verbinden Malerei, Skulptur, Objektkunst und Fotografie.
Sonnenschutz ist Trumpf beim Kulturfestival.(Foto: Carmen Voxbrunner)
Im anderen Eck der Tennishalle geht es ebenfalls voran. Begleitet von ruhiger Musik findet in einem Wohnzimmer-Feeling eine literarische Lesung statt. "Das Thema Blumen gibt einfach so viele Möglichkeiten her - auch in der Literatur", sagt Fiona Rachel Fischer, Mitglied im Kulturverein und Journalistin. Für die Organisation der Lesung sei sie verantwortlich gewesen. "Ich schreibe, seit ich schreiben kann", sagt die 23-jährige. Für die Lesung habe sie Freunde und Kollegen aus einigen Schreibvereinen gefragt. Es sei fantastisch, was alles zustande gekommen sei.
Mix aus eigenen Songs und Klassikern: Singer-Songwriter Benny Gast.(Foto: Carmen Voxbrunner)
Auf der Bühne tritt der Singer-Songwriter Benny Gast auf. Der junge Musiker bietet dem Publikum einen Mix aus alten Klassikern - aber auch eigenen Songs. Er tritt allein auf, spielt Gitarre oder Klavier und unterstützt sich mit einem Loop-Pedal, so dass er sich selbst reduplizieren kann. Mit bemerkenswerten Stimmfähigkeiten singt er den Bee Gees-Klassiker "How Deep is Your Love". Darauf folgt ein selbst geschriebener Song: "Dieser Song ist inspiriert von einem Gedicht der US-amerikanischen Dichterin Maya Angelou", sagt der junge Münchner. "Still I Rise" heißt sein Song - eine ruhige, akustische Ballade.
Gespräch mit einer Kundin: Jeanette Scherer an ihrem Stand mit Acrylmalerei, Schmuckdesign und Deko-Artikeln.(Foto: Carmen Voxbrunner)
An den Ständen tummeln sich viele Besucher. Kinder kaufen am Stand eine Wassermelone. Einige Familien haben angefangen zu tanzen, andere malen. "Wir brauchen mehr solche Veranstaltungen", sagt eine Besucherin. Der Wunsch nach Kultur besteht bei den Eichenauern. "Wir schauen, wie es funktionieren wird, aber wir wollen es definitiv weiterführen", sagt Steffi Möllers.
Selbst malen: Alt und Jung bei der künstlerischen Beschäftigung.(Foto: Carmen Voxbrunner)
Vielleicht im Wechsel mit der Freiluftgalerie, die der Kulturverein auch organisiert. "Es gibt so viele junge Leute, die an Kultur interessiert sind, wenn man ihnen den Platz gibt", sagt die Vorsitzende des Kulturvereins. Das lässt das Arte-Kulturfestival einen mit Sicherheit spüren. An ambitionierten Kunstinteressierten fehlt es nicht.
Münchner Merkur Würmtal, 27. September 2018
Münchner Merkur Würmtal, Oktober 2017
Im Kunstband INTERNATIONALE KUNST HEUTE 2015 bin ich als Künstlerin vertreten.
Die Serie Mensch
Die Kraillinger Künstlerin Miriam Pietrangeli zeigt in der Galerie des Planegger Archiva ihre Arbeiten. Sie wirken wie Exponate aus barocken Wunderkammern
Planegg - Der Umriss eines menschlichen Körpers ist im blauen Farbbett zu erkennen. Er scheint sich aus der hochformatigen Begrenzung des Bildes dem Betrachter zuzuwenden. Statisch, unnahbar wirkt der blaue Leib, fast als ob er in der Bewegung eingefroren wäre. "Figurativ - abstrakt" heißt die derzeitige Ausstellung von Miriam Pietrangeli in der Planegger Galerie im Archiv. Die Künstlerin stellt bei ihren Werken den Menschen in den Mittelpunkt. Zwar sehr reduziert und abstrahiert, dennoch deutlich erkennbar. Sieben weitere hochformatige Bilder setzen die Serie "Mensch" fort.
Ein wenig wirken sie wie die Exponate barocker Wunderkammern, wunderliche Köpfe und Körper, die einzeln in ein separates Rechteck gesteckt und zur Schau gestellt wurden. Zum Besispiel die beiden durch den Raum schwebenden grünen Männlein auf dem Bild "Calcio" oder die verschiedenen abstrahierten Frauenkörper, die mit ihren gelb, rot, orange oder lila Farbtönen an die Bilder einer Wärmebildkamera erinnern. Auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes fällt das Bild "Comunità" auf. In mehreren Schichten hat die Künstlerin die Farben aufgetragen und dann aus dem dunkelgrünen Hintergrund neonleuchtende Umrisse von Menschen herausgekratzt.
Sie halten sich an den Händen, bilden eine Harmonie. Acryl und Pigmente hat Pietrangeli auf Holzhartplatten gespachtelt, gepinselt, getropft und getupft. Das Material hat den Vorteil, dass es die Farbe nicht aufsaugt, so dass die dick aufgetragene Farbe trocknen kann, ohne ihre Struktur zu verändern. Das ergibt einen interessanten plastischen Effekt.
Im Nebenraum des Archivs stehen zwei Vitrinen, die Pietrangeli mit Tonskulpturen bestückt hat. Vor rund einem Jahr hat die Kraillingerin dieses formbare Gestalungselement entdeckt. Sie hat archaisch wirkende gesichtslose Körper kreiert, mal einen weiblichen Torso, dann wieder langgestreckte schmale Körper oder ein Gesicht mit fülligen Lippen. "Mich faszniert die Kommunikaton zwischen Bild und Betrachter", erklärt die italienischstämmige Künstlerin, die Kommunikationswissenschaften studiert hat und seit 2008 als freischaffende Künstlerin arbeitet. Das Betrachten der Werke würde bei den Besuchern bestimmte Reaktionen auslösen, ist sie sich sicher. Immer wieder kommt sie während ihrer Ausstellung deswegen in den Planegger Galerie-Raum, um die Reaktionen der Besucher auf ihre Bilder zu beobachten und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. (...)
Süddeutsche Zeitung, 16.05.2013 von Patrizia Steipe
Der Mensch im Mittelpunkt
Miriam Pietrangeli präsentiert ihre Werke im Gemeindearchiv
Von Martina Scheibenpflug
Planegg - "Figurativ - abstrakt" hat Miriam Pietrangeli ihre neue Ausstellung genannt, die sie am Freitag im Planegger Archiv eröffnete. Dabei stellt die in Italien geborene und in Deutschland aufgewachsene Künstlerin erstmals auch Skulpturen vor. "Das plastische Modellieren fasziniert mich, und so habe ich mich im vergangenen Jahr entschlossen, diese Kunst wieder aufzunehmen." (...) Und auch hier ist es wieder der Mensch der im Mittelpunkt ihres Schaffens steht. Das Abstrakte dient ihr zwar bei der Malerei als Vorbild, es darf nicht zu gegenständlich sein. Und doch erkennt jeder Betrachter ihrer Bilder sofort, dass es sich um menschliche Wesen handelt. (...) Wichtig sei ihr dabei nicht nur die Kommunikation, die beim anfertigen der Bilder zwischen dem Maler und dem Material entstehe, sondern auch die Unterhaltung des Publikums mit ihren Werken. "Jeder interpretiert etwas anderes in meine Motive hinein, jeder sieht andere Details, das ist das Spannende." Zwar habe sie bereits vor Beginn eine ziemlich genaue Vorstellung dessen im Kopf, was unter ihren Händen entstehen soll. Der Dialog zwischen Künstler und Kunstwerk sei aber fließend und verändere sich laufend. (...)
Münchner Merkur Würmtal, 29.04.2013
Artikel von Hans Waschkau, Mai 2013: Ausstellung Die Vernunft gebiert Ungeheuer im Kunstpavillon in München über die Vereinigung der bildenden Künstler in ver.di
http://www.rosalux.de/fileadmin/ls_bayern/dokumente/20130513_SR_23_VBK_Themenausstellung__3_.pdf
"Picasso 2013": 31 Künstler wirken mit
Ausstellung des Kulturfördervereins Würmtal ist bis zum 15. Januar 2013 im Planegger Rathaus zu sehen
Planegg - (...) "Die Vielseitigkeit von Picasso war auch für die Künstlerin Miriam Pietrangeli Inspiration. Picasso habe sich als Künstler nie festlegen oder eingrenzen lassen, sagte sie. So war ihre Keramik "Testa d'uomo" wie das Manifest eines Freigeistes: Übergroße Augen à la Picasso schienen die Welt in sich aufzusaugen und als Kunst zu reflektieren. Warum Picasso offenbar bis heute nichts von seiner Wirkungskraft eingebüßt habe? Pietrangeli: "Weil seine Abstraktionen starke Impulse geben und dadurch neue Kreativität freigesetzt werden kann."
Münchner Merkur Würmtal, 27.11.2012 - Alexandra Joepen-Schuster
„Der Mensch“ steht im Vordergrund
Miriam Pietrangeli stellt ihre Werke im Deutschen Herzzentrum aus
Krailling/München - Die im Würmtal lebende italienische Künstlerin Miriam Pietrangeli, stellt im Zeitraum 19.06. bis 27. Juli 2012 unter dem Titel „L’essere umano“ (dt. „Der Mensch“) ihre Acryl- und Pigmentbilder im Deutschen Herzzentrum (Lazarettstraße 36, 80636 München-Neuhausen) aus.
Pietrangelis Bilder drücken das aus was Menschen bewegt: Liebe, Familie, Frau, Mann, Träume, Abschied, Interessen. Es sind intensive, pulsierende Bilder, die die Freude am Malen erahnen lassen. "Der Mensch, mit all‘ seinen Facetten stand diesmal bei mir im Vordergrund“, sagt die Künstlerin. So ist es nicht verwunderlich, dass die Werke, die im Deutschen Herzzentrum zu sehen sind, in kräftigen Tönen gehalten sind. Der Betrachter findet in jedem Bild ein Detail, das ihn anspricht und zum Verweilen und Betrachten einlädt.
Am Dienstag, 19. Juni 2012, um 19.00 Uhr findet im Erdgeschoß des Deutschen Herzzentrums die Vernissage statt. Nach der Begrüßung und einleitende Worte der Künstlerin, haben die Besucher Gelegenheit, sich über Kunst, Künstler und vieles mehr zu unterhalten.
Miriam Pietrangeli lebt bereits seit vielen Jahren in Bayern, zuvor studierte sie in Baden Württemberg und Italien. Seit ihrer Jugendzeit beschäftigt sie sich mit der Malerei und wurde von namhaften Künstlern ausgebildet. Sie gehört verschiedenen Künstlerkreisen an und nahm bereits an zahlreichen Ausstellungen teil.
Im Ausstellungszeitraum sind die Werke frei zugänglich. Das Deutsche Herzzentrum hat von Montag bis Sonntag geöffnet.
Weitere Informationen können unter www.miriam-pietrangeli.de abgerufen werden.
INTERventi - deutsch-italienische Zeitung im Internet Juni 2012
Ausstellung der italienischen Künstlerin Miriam Pietrangeli
Würmtal/Neuhausen - "Der Mensch, mit all‘ seinen Facetten stand diesmal bei mir im Vordergrund“, erklärt die italienische im Würmtal lebende Künstlerin Miriam Pietrangeli. Unter dem Titel "L’essere umano“ – was so viel heißt wie "Der Mensch" – stellt sie ab Dienstag, 19. Juni, ihre Acryl- und Pigmentbilder im Deutschen Herzzentrum (Lazarettstraße 36) aus.
Die Bilder der Künstlerin drücken aus, was die Menschen bewegt: Liebe, Familie, Frau, Mann, Träume, Abschied, Interessen. Es sind intensive, pulsierende Bilder, die die Freude am Malen erahnen lassen. Die Werke, die im Deutschen Herzzentrum zu sehen sind, sind in kräftigen Tönen gehalten. Der Betrachter findet in jedem Bild ein Detail, das ihn anspricht und zum Verweilen und Betrachten einlädt.
Am Dienstag, 19. Juni, um 19 Uhr findet im Erdgeschoß des Deutschen Herzzentrums die Vernissage statt. Nach der Begrüßung und einleitenden Worten der Künstlerin, haben die Besucher Gelegenheit, sich über Kunst und Künstler zu unterhalten.
Bis Freitag, 27. Juli, sind die Werke von Miriam Pietrangeli im Deutschen Herzzentrum zu sehen. Im Ausstellungszeitraum sind die Werke frei zugänglich. Das Deutsche Herzzentrum hat von Montag bis Sonntag geöffnet. Weitere Informationen können unter www.miriam-pietrangeli.de abgerufen werden.
Münchner Wochen Anzeiger 12.06.12
Unbändiges Freiheitsgefühl
Farbenzauber im Klinikum - Die Kraillingerin Miriam Pietrangeli malt am liebsten in Rot
Krailling/Pasing - "Rot ist meine absolute Lieblingsfarbe", sagt Miriam Pietrangeli. Am Mittwoch hat die Künstlerin im Pasinger Klinikum ihre Ausstellung mit dem Titel "Incanto di colori" eröffnet, was auf deutsch "Farbenzauber" bedeutet. In allen kräftigen Rot,- Orange- und Brauntönen leuchtet es einem entgegen. Die Tochter italienischer Eltern, die in Deutschland aufgewachsen ist und seit einigen Jahren in Krailling lebt, liefert gleich die passende Erkärung ab: "Rot steht bei mir für Kraft, Sehnsucht und Freude." (...)
Münchner Merkur, 4.03.2011 von Martina Scheibenpflug
Ausstellung im Geranienhaus
Nymphenburg. Die Künstlerin Miriam Pietrangeli und die Schmuckgestalterin Sigrid Wagner laden ein zur Vernissage am 2. Juli um 19 Uhr im Geranienhaus im Nymphenburger Schlosspark. (...) Die Werke, die im Geranienhaus gezeigt werden, decken ihr ganzes Spektrum ab - Abstrakt, Akt und Gegenständliches. (...)
Nymphenburger Anzeiger, 30.06.2010
Kraft und Wärme aus nur einer Farbe: Rot
Starnberg. (...) Sie hat an einigen Ausstellungen teilgenommen, auch eine (...) Einzelausstellung in Krailling (...), nun stellt sie sich zum ersten Mal in Starnberg vor. Viele Bilder sind es nicht, die sie ins Geschäft "art couture" hängen konnte - sieben, (...), die ihr ganzes Spektrum abdecken. Abstrakt, Akt, Gegenständliches, die Techniken vielfältig. (...) Die gestische Malerei ist großzügig hingeschleudert in wuchtigen Pinselstrichen, die auf weißem Grund nichts anderes als Tempo und Bewegung formulieren wollen. (...) Rot sei ihre Farbe, sagt sie, "weil sie kraftvoll warm und positiv ist" (...). Ein leuchtendes Rot kombiniert mit Pink, die Farbflächen teilen den Bildgrund horizontal in zwei Farbflächen. Die gestisch aufgetragenen Linien schweben darüber. (...).
Starnberger Merkur, 3.05.2010 von Astrid Amelungse-Kurth
Auf dem eigenen Weg
Miriam Pietrangeli-Ankermanns Arbeiten in Krailling
Krailling. "Rot ist meine Farbe", strahlt Miriam Pietrangeli-Ankermann stolz, "sie steht für Lebenslust und Sehnsucht nach Freiheit." Und so strahlt auch ein Großteil ihrer Bilder in kräftigem leuchtenden Rot. (...) Mit insgesamt 29 Bildern, meist aus den vergangenen zwei Jahren, will sie ihre Vielseitigkeit zeigen, die aus dem Wunsch heraus resultiert, ihren "kreativen Ideen und Gedanken freien Lauf zu lassen und sie künstlerisch umzusetzen". "Multilateralità", Vielseitigkeit, ist deshalb auch das Motto ihrer Ausstellung. (...) Auch einige von der afrikanischen Kunst und den warmen Erdtönen Afrikas inspirierte Bilder hat die Tochter italienischer Eltern, (...), mitgebracht. Eine neuere Arbeit, "Cacciatrice", die Jägerin, gehören dazu, (...).
Süddeutsche Zeitung, 1.10.2009 von Uschi Anlauf
Die Freiheit endlich nur zu malen
Krailling - (...) Ihr Quartett "Composizione I bis IV" vermittelt mit seinen Gelb- und Orangetönen Ruhe, Entspannung, vielleicht einen Sonnenuntergang am Meer. (...) Der Titel "multilateralità", zu deutsch "Vielseitigkeit", ist kein Zufall. "Das ist das, was ich in mir trage. Ich möchte nicht nur ein Stil verfolgen", sagt Pietrangeli-Ankermann.
Obwohl das Kraillinger Rathaus nur einen kleinen Rahmen für die Ausstellung bietet, entdeckt der Betrachter viele unterschiedliche Richtungen der Malerei. Acrylbilder, deren Motive schwer deutbar sind, in kräftigen Rottönen mit rauen Strukturen, stehen realitischen Werken gegenüber, die an Höhlenmalerei erinnern. Die Bilder "Il Cammino I und II", der Weg, symbolisieren eine Umbruchphase in Pietrangeli-Ankermanns Leben. (...)
Münchner Merkur, 30.09.2009 von Linda Heinrichkeit
Überbordende kreative Kräfte
Krailling. (...) Einige jüngere unter den kreativen Talenten hatten auch mit ausgefalleneren Techniken experimentiert. Miriam Pietrangeli-Ankermann setzt auf Pigmente auf Leinwand und verwendet Materialien aus der Natur. Durch ihre erdhaften Farben, Ocker, Siena, Rostbraun, glaubte mancher Betrachter, den Geruch afrikanischer Erde zu schnuppern. Die Farbe üppig, voluptuös, scheinen über den Bildrand hinaus zu fließen, sinnlicher Ausdruck überbordender kreatürlicher Kräfte. (...).
Münchner Merkur, 13.10.2008 von Elisabeth Brandl